Die neue Attributionsmessung auf TikTok für maximalen Erfolg

In 2024, dem Jahr, in dem wir als Advertiser im ständigen Kampf um Aufmerksamkeit und Effektivität stehen, ist die Frage, wohin wir unser Budget investieren, noch nie so komplex gewesen. Der altbekannte Weg, Geld im Ads Manager zu verbrennen oder bei Google die Konkurrenz zu überbieten, reicht schon lange nicht mehr aus. 

Der Wettbewerb um Aufmerksamkeit findet mittlerweile in wenigen Sekunden statt, besonders auf Plattformen wie TikTok. Eine Plattform, die einen großen Einfluss auf die Online-Aktivitäten der Menschen hat und deren Zeit stark prägt.

Das hat nicht nur die Wichtigkeit und den Einfluss von anderen traditionellen Medien verändert, sondern auch erheblichen Einfluss darauf, wie Menschen Informationen aufnehmen und letztendlich entscheiden, was sie kaufen.

Die genaue Wirksamkeitsmessung von Social Ads war schon immer eine Herausforderung, und die dazu ständigen Veränderungen auf den sozialen Plattformen erschweren es zusätzlich. Aus unseren Erfahrungen wissen wir, dass Attributionsmodelle, die ausschließlich auf Klicks basieren, den Wert von TikTok-Anzeigen um ganze 73 % unterschätzen. Es ist also offensichtlich, dass wir uns als Advertiser anpassen müssen, um die volle Wirkung unserer Kampagnen zu erzielen und zu verstehen.

Die Kombination der Attributionen

In unserer Agentur nutzen wir einen bestimmten Ansatz, um die Attributionsmessung zu optimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen, mit denen wir maximalen Erfolg generieren. Ein entscheidender Tipp besteht darin, sowohl die View-Through- als auch die Click-Through-Attribution für TikTok-Kampagnen zu aktivieren. Durch diese Kombination können wir die Lernphase beschleunigen und eine stabilere Leistung erzielen. 

Die Einbeziehung von View-Through-Attribution ermöglicht eine bessere Erfassung der Customer Journey und berücksichtigt Personen, die eine Marke auf TikTok entdeckt haben, ohne auf die Anzeige zu klicken. Daher ist es wichtig, beide zu nutzen, um die Effektivität der Werbekampagnen genau zu messen. Auf diese Weise kann das volle Potenzial von TikTok ausgeschöpft und bedeutende Ergebnisse erzielen werden. 

Der Schlüssel zum Erfolg

Dieses Jahr wird es für uns alle Zeit, unsere Strategien zu überdenken und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Integration neuer Attributionstechniken könnte der Schlüssel dazu sein, in 2024 auf TikTok präsent zu bleiben und damit den wahren Wert von deiner Ads zu erkennen. 

Man muss dazusagen, dass die ideale Betrachtungsdauer je nach Branche etwas variiert. TikTok bietet einen maximalen Betrachtungszeitraum von 1 oder 7 Tagen bei der Click-Through-Attribution.

Mit unseren Kunden haben wir mit dieser Strategie ausschließlich positive Resultate erreicht, und es wird Zeit, dass jedes Unternehmen, das auf TikTok präsent sein möchte, diesen Ansatz verfolgt. Ich hoffe, mit diesem Beitrag konnte ich alle Verwirrungen beseitigen und Klarheit schaffen. 

Wichtig ist dennoch, dass man sich über die Unterschiede und Auswirkungen beider Optionen bewusst ist. Nur wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, kann man wissen, ob eine Kombination der Attributionsmessung für die jeweilige Werbekampagne auf TikTok Sinne ergibt. 

Falls du dabei Unterstützung brauchst, stehe ich gerne für persönliche Gespräche zur Verfügung.

 

Von Anzeige zu Google-Suchanfrage: Wie du den Einfluss deiner Meta-Anzeigen auf Google-Suchen messen kannst

Wie wirken sich Meta-Anzeigen (Facebook/Instagram) auf die Google-Suchanfragen aus? Eine Kennzahl, die für Marketingspezialisten und Unternehmer besonders interessant ist. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du endlich sehen kannst, wie oft Personen innerhalb eines Tages nach dem Ansehen deiner Werbeanzeige deine Website über eine Google-Suche aufgerufen haben. 

Stellen wir uns das Ganze doch mal genauer vor: Wir schalten eine Meta-Anzeige, jemand sieht sie, nimmt sie zur Kenntnis, klickt aber nicht darauf. Was er stattdessen tut? Google öffnen, das Produkt oder die Dienstleistung suchen, die Website öffnen und bestenfalls kaufen. Das Problem dabei: Wir sehen nicht, wie viele Personen das wirklich tun. Dabei würde es in der strategischen Kampagnenplanung extrem weiterhelfen. 

Um zu sehen, wie eine Anzeigenimpression zu einer Handlung beträgt, kannst du das 1-Day-View-Attributionsfenster im Werbeanzeigenmanager auswählen. Um aber sehen zu können, wer dich davon anschließend auf Google gesucht hat, braucht es noch ein paar weitere Einstellungen. Das zeige ich dir jetzt: 

Die Wichtigkeit von Anzeigenimpressionen für Unternehmen

Für Marketer ist es nicht einfach, die Gesamtauswirkungen auf den Umsatz zu messen, wenn plattformübergreifende Anzeigen geschaltet werden. Es werden entweder nicht alle Ergebnisse berücksichtigt oder Kanäle vernachlässigt, die aber einen erheblichen Einfluss auf die Conversion haben. Auf dem Weg von Impression zur Conversion gehen viele Aktivitäten oder Verhaltensauffälligkeiten verloren, gerade wenn die Aktivitäten über verschiedene Kanäle stattfinden – wie Google und Meta.

Schritt 1: Selbstdefinierte Conversion erstellen im Events-Manager

Das Meta-Pixel sammelt sämtliche Daten über die Besucher auf einer Webseite, nicht nur die Informationen, die von Werbeanzeigen auf Meta stammen. Diese Funktion ist äußerst nützlich, da es dir ermöglicht, den Datenverkehr nach einer bestimmten Domain zu filtern.

Den Meta-Pixel wirst du so einzusetzen, dass er dir den gesamten Website-Traffic von allen Personen erfasst, die über Google gekommen sind.

Öffne hierfür im Meta Business Manager den Events-Manager.


Wenn du im Events-Manager bist, klicke links auf “Selbstdefinierte Conversions” und anschließend auf “Selbstdefinierte Conversions erstellen” 

Nun ist es wichtig, dass du diese Conversion “Google Traffic” nennst und in der Beschreibung “Referred by Google” stehen hast, um alles schnell identifizieren zu können. Wähle dann dein Meta-Pixel für die Website aus, bei Handlungsquelle “Website” und unter Ereignis bzw. Event “Gesamter URL-Traffic”.

Bei Regeln änderst du von „URL“ auf „Referring Domain“. Das ist ganz wichtig.

Wen du das ausgewählt hast, musst du ein Keyword einfügen. Das wird in diesem Fall “google” sein. Dann klickst du auf “Erstellen”, um alles zu speichern.

Schritt 2: Den Google Traffic zu den Anzeigenberichten hinzufügen

Du fügst dafür in der Berichtsoberfläche deines Werbeanzeigenmanagers eine benutzerdefinierte Spalte hinzu, damit dir direkt die Berichte über deinen Google-Traffic zur Verfügung stehen.

Rufe dafür in deinem Werbeanzeigenmanager die Kampagnen auf und klicke links oben auf “Spalten” und anschließend auf “Spalten anpassen”. 

Dann kannst du deine neu erstellte Conversion “Google Traffic” suchen und das Kontrollhäkchen bei “Gesamt” aktivieren, sodass du einen Bericht über die Gesamtzahl der Ergebnisse bekommst. 

Schritt 3: Selbstdefinierte Kennzahl erstellen, um “Go to Google”-Raten zu messen 

Damit du deine Kampagnen auch schnell identifizieren und vergleichen kannst, musst du noch eine selbstdefinierte Kennzahl erstellen. “Go to Google” ist die Rate der Personen, die deine Website über Google aufgerufen haben, nachdem sie deine Anzeige gesehen habe. 

Du befindest dich noch immer in der Spalteneinstellungen und siehst oben rechts “Selbstdefinierte Kennzahl erstellen”. Dort klickst du rauf. 

Damit du die “Go to Google”-Rate angezeigt bekommst, musst du folgende Formel eingeben: 

Google-Traffic ÷ Impressionen

Wenn du das gemacht hast, prüfst du, ob bei “Format” der Prozentsatz ausgewählt ist und anschließend klickst du einfach auf “Kennzahl erstellen”, um alles zu speichern. 

Jetzt möchtest du das Ganze natürlich auch einfach nutzen und analysieren, öffne also erneut unter “Spalten” die Option “Spalten anpassen”.

 Wähle dann sowohl “Google Traffic” als auch “Go to Google Rate” raus.

Setze unten das Häkchen “Als Voreinstellung speichern”, nenne es “Google Traffic” und schließe das Ganze, in dem du auf “Übernehmen” klickst.

Der Bericht „Google-Traffic“ steht dann beim Ändern der Berichtsspalten als Voreinstellung zur Verfügung. In dem Beispiel habe ich noch “Impressionen” hinzugefügt, du kannst aber alle weiteren Kennzahlen hinzufügen, die du für deine Analyse brauchst.

Schritt 4: Das Attributionsfenster “1 Tag(e) Tage für Aufrufe” auswählen

Du hast es fast geschafft! Da du ja sehen möchtest, wie oft Nutzer Google verwendet haben, um auf deine Website zu gelangen, nachdem sie deine Anzeige gesehen haben, musst du die Attributionseinstellung “1 Tag(e) Tage für Aufrufe” auswählen. 

Gehe dazu in die Spalteneinstellungen, klicke auf “Vergleich der Attributionseinstellungen”. 

Setze dann den Haken bei “1 Tag(e) Tage für Aufrufe”. Anschließend “Übernehmen”.

Denk daran, mindestens 24 Stunden zu warten, bis du mit der Analyse des Berichtes beginnst. Diese Zeit wird benötigt, um alle Ergebnisse innerhalb eines 1-Tages-Anzeigefensters zu melden.

Und das war’s auch schon!

Jetzt hast du die Möglichkeit, dir anzeigen zu lassen, wie oft Nutzer über Google auf deine Website gegangen sind, nachdem sie deine Anzeige gesehen haben (innerhalb eines Tages), aber nicht auf deine Anzeige geklickt haben:

Du möchtest die Ergebnisse nicht nur für einen Tag haben?

Das kannst du ganz einfach einstellen! Setze hierfür einfach bei allen 4 Optionen in den Attributionseinstellungen den Haken und schon hast du Erkenntnisse über die letzten 28 Tage. Dies dann aber auf Klick-Basis.

Fazit

Dieser “Google-Traffic”-Bericht hilft dir, deine Entscheidungen in der Kampagnenplanung oder Budgetplanung genauer treffen zu können. Generiert eine deiner Kampagnen beispielsweise kaum Conversions, kann es gut sein, dass sie eine hohe “Go to Google”-Rate aufzeigt. Das ist natürlich gut zu wissen, bevor man die Kampagne pausiert oder das Budget gesenkt wird.

Natürlich sind nicht alle Zahlen zu 100% genau, aber es wird dir zu 100% weiterhelfen bei deiner Kampagnenplanung!

Case Studie: CASC

CASC bietet eine praktische Lösung für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit den At-Home Testkits von CASC können wichtige Biomarker in wenigen Minuten bequem von zu Hause aus bestimmt werden. Dies erspart lästige Arztbesuche und den Gang zum Labor. Der CASC Selbsttest ermöglicht es, die Ergebnisse schnell und einfach mit dem Smartphone auszuwerten – unabhängig davon, ob es sich um Blut oder Urin handelt. Die Testergebnisse liefern wertvolle Informationen darüber, was der Körper wirklich benötigt und welchen Einfluss verschiedene Werte auf das Wohlbefinden haben.

Die Challenge

Im April 2023 kam CASC auf uns zu, mit dem Wunsch, deren Social-Media-Marketing zu übernehmen. Nach einem ersten Austausch starteten wir direkt mit einem ausführlichen Audit der bis dahin getätigten Marketingmaßnahmen der vorherigen Agentur auf den Plattformen TikTok und Meta und vollzogen ein paar signifikante, strategische Änderungen, die wir im Folgenden kurz darstellen.

Unser Lösungsweg

  • META: Aufsetzen von Katalogkampagnen 

Auf Meta haben wir eine Katalogkampagne (Dynamic Product Ads (DPA)) auf alle Produkte aus dem Shop geschaltet und als Format hier die Advantage+-Anzeigengestaltung für den Katalog gewählt. Wir haben die Produkte aus dem Katalog sowohl Usern, die die Marke noch nicht kennen, als auch Usern, die bereits mit der Marke interagiert haben, ausgespielt. Bisher wurden von CASC keine DPA Kampagnen getestet.

  • META: Aufsetzen einer neuen Testing Struktur 

Als zweite Maßnahme identifizierten wir 3 „Winner“-Creatives der alten Agentur und testeten diese noch einmal gegeneinander in einer neuen Testing-Kampagne mit einer Lookalike Audience (10%) von Käufern der letzten 180 Tage. Neben dem Broad-Targeting haben wir zudem AdSets mit Interessen-Clustern, z.B. mit  Interessen zum Stichpunkt „Wohlbefinden“, mit ausgewählt, um dem Meta-Algorithmus eine Leitplanke zu geben. Zudem haben wir nur die Platzierungen “Feeds” und “Stories und Reels“ ausgewählt (funktioniert im Prospecting oft gut und ist einen Test gegen Advantage+Platzierungen wert). Wir produzierten neue UGCs und Image Creatives, wobei der volle Fokus auf dem Angle „Müdigkeit“ lag. Dieser Angle zeigte bis dahin die höchsten Engagement- und Conversion-Raten. 

  • TikTok: neuer Versuch von Anzeigenschaltung

Dadurch, dass die alte Agentur der Meinung war, die Ads auf TikTok werden nicht akzeptiert, haben wir einen neuen Versuch gestartet. Alle unseren getesteten Ads wurden genehmigt und über das Interessen- und Auto-Targeting veröffentlichten wir auch dort erste Anzeigen.

 

Unsere Ergebnisse

Meta:

Durch das Zusammenspiel aller oben aufgeführten Änderungen konnten wir auf Meta einen ROAS Lift von fast 100% erzielen:

JakobStrehlow Agenturalte Agentur UnterschiedUnterschied (%)
0,990,500,49+ 96,82%

TikTok:

  • Interessen Targeting: ROAS 1,47
  • Auto-Targeting: ROAS 0,75

Fazit

Durch ein paar signifikante Änderungen im Performance Marketing (Nutzung von Interessen Clustern, Lookalike Audiences, Platzierungen) und neuer Creatives (sowohl UGC als auch Images, die die besten Angles noch einmal mit neuen Hooks dargestellt haben) konnten wir bei Meta einen ROAS Lift von fast 100% erzielen. Unabhängig davon konnten wir auch TikTok ins Laufen bringen und erste gute Ergebnisse erzielen.

Case Studie: Shinform

Shinform ist die Nr. 1 für leichte, dünne und formbare Schienbeinschoner. Fußballer*innen kennen das Problem: keine passenden Schienbeinschoner. Entweder zu eng, zu weit oder ständig am Rutschen. Das Start-up Shinform stellte sich diesem Problem und brachte mit einer einzigartigen Technologie die dünnsten und leichtesten Schienbeinschoner der Welt auf den Markt.

Die Challenge

Zusammen mit Shinform wollten wir mithilfe von Social Media Advertisting ihre Schienbeinschoner vermarkten und ihre Marke aufbauen, stärken und skalieren. Dazu haben wir im ersten Schritt eine Strategie entwickelt, welche Angles und Hooks wir in den Werbemitteln kommunizieren möchten und welche Zielgruppen wir targetieren. Anschließend haben wir Video- und Bild-Assets anhand der entwickelten Strategie erstellt und diese auf den Social-Media Plattformen Meta und TikTok in einem bewährten Testing-Framework getestet. 

Wir wollten zudem herausfinden, welche Plattform für das Produkt eher geeignet ist und auf welcher Plattform die Key Performance Indikatoren, vorrangig der ROAS und der CPA, bessere Ergebnisse zeigen.

Unser Lösungsweg

Mit einem Budget von 250€/daily starteten wir eine Conversion Testkampagne und setzten vor allem auf Nutzer*innen generierte Inhalte (UGC) und Static Images. Der erste Angle bezog sich auf den Vergleich mit herkömmlichen, klobigen Schienbeinschoner, die schwer und unbequem sind und beim Fußballspielen einfach nur stören. Wir haben zu diesem Angle Hooks, wie „Schienbeinschoner nerven?“, „Keine Lust mehr auf schwere, klobige Schienbeinschoner?“ oder „Schluss mit unbequemen und schlecht sitzenden Schienbeinschonern“ getestet.

Die erstellten Creatives wurden anschließend in einer Creative-Testing Kampagne mit dem Ziel „Umsatz“ bei Meta und TikTok getestet, um die Winner-Creatives dann in einer Skalierungskampagne zu skalieren.

Im Targeting der Testing-Kampagne wurde ein AdSet mit einer weit gefassten Zielgruppe (Broad) gegen ein AdSet mit einer 10-%-Lookalike Audience (Lookalike der Käufer) und einem AdSet mit geclusterten Interessen getestet. Geschlecht, Alter und Platzierungen wurden nicht weiter eingeschränkt, um dem Algorithmus der Social Media Plattformen genügend Möglichkeiten zur Selbst-Optimierung der AdSets zu geben. Pro AdSet wurden 3-5 Ads des gleichen Angles, aber unterschiedlicher Hooks verwendet. Die erfolgreichsten Hooks wurden nun mit unterschiedlichen AdCopies und Titles getestet, um schlussendlich die erfolgreichsten Creatives bestimmen zu können. Neben den wichtigsten Performance-Indikatoren wie ROAS und CPA, haben wir außerdem die individuell ausgehende Klickrate, die Kosten pro individuell ausgehendem Klick, die Hook Rate (nur bei Video Assets), sowie die CPM und Frequenz zur Auswertung herangezogen.

Die erfolgreichsten Creatives haben wir dann in einer separaten Skalierungskampagne, in der alle 3 Tage bei einem ROAS >2 das Budget um 20 % erhöht wurde, eingesetzt. 

In dieser Skalierungskampagne wurden drei Anzeigengruppen mit einer weit gefassten Zielgruppe, einer 10-%-Lookalike Audience sowie den besten Interessen veröffentlicht. Die Kampagne wurde so einmal als Kampagne mit Budgetoptimierung auf Kampagnenebene (CBO), sowie als Kampagne mit Budgetoptimierung auf Anzeigengruppen-Ebene (ABO) angelegt.

Unsere Ergebnisse mit einem Attributionsfenster von 7D Klick: 

Im Vergleich zu TikTok steigerten die Ads auf den Meta-Plattformen die Markenbekanntheit, die Markenerinnerung und die Conversions von Shinform deutlich signifikanter. Mittels eines Meta-Pixels im Onlineshop trackten wir diese Ergebnisse im Meta-Werbeanzeigenmanager, sowie über UTM-Parameter im Shop-System und bei Google-Analytics.

Die TikTok Ads zeigten dennoch Erfolg

Auch, wenn Meta in diesem Case bessere Ergebnisse erzielte, haben wir etwas Spannendes bei TikTok beobachten können: Wir haben einen starken Effekt auf Google durch TikTok beobachtet. Wir haben den Rabattcode „TikTok10“ nur in den TikTok Ads kommuniziert (kein MyDealz etc.) und diesen Rabattcode dann bei vielen Käufern über Google eingelöst gesehen. Ganze 30 % der Google Käufer haben den Rabattcode von TikTok eingelöst. 

Wir konnten also feststellen, dass viele User nach dem Sehen einer TikTok Ad nach dem Produkt googelten und es kauften. 

Screenshot aus der Google Search Console

Der Kauf wird uns dann aber nicht in TikTok attribuiert, da wir dort rein auf Klick basierten Attributionsfenstern unterwegs sind.

 

Rezension

 

Michael Thomas, Geschäftsführung shinguard tec GmbH

„Durch die Zusammenarbeit mit Jakob Strehlow und den Einsatz von Meta Conversion Ads konnten wir unseren Umsatz endlich gewinnbringend skalieren.”

 


Paid Social Expert*innen Quiz

Willkommen zum Performance Marketing Quiz: Teste dein Wissen und werde zum Experten!

Du möchtest wissen, wie gut du dich mit Performance Marketing auskennst? Dann bist du hier genau richtig! Unser interaktives Quiz bietet dir die Möglichkeit, dein Wissen auf die Probe zu stellen und dich selbst zum Performance Marketing Experten zu machen.

Was ist Performance Marketing?

Es ist eine effektive und messbare Art des Marketings, bei der der Erfolg einer Kampagne anhand konkreter Kennzahlen gemessen wird. Durch gezielte Strategien und optimierte Maßnahmen wird das Ziel verfolgt, eine gewünschte Aktion beim Nutzer auszulösen. Ob es dabei um Klicks, Downloads, Anmeldungen oder Käufe geht, Performance Marketing bietet vielfältige Möglichkeiten, um den Erfolg deiner Marketingmaßnahmen zu steigern.

Warum lohnt es sich, unser Performance Marketing Quiz zu machen?

Ganz einfach! Indem du dein Wissen über Performance Marketing testest, kannst du Schwachstellen identifizieren und gezielt an deinen Fähigkeiten arbeiten. Das Quiz hilft dir dabei, deine Marketingstrategien zu verbessern und erfolgreicher zu werden. Außerdem ist es eine unterhaltsame Art, dein Wissen in einem interaktiven Format zu überprüfen.

Also worauf wartest du noch? Starte jetzt unser Performance Marketing Quiz und entdecke, wie gut du dich mit den grundlegenden Konzepten und Strategien des Performance Marketings auskennst. Mach dich bereit, dein Wissen zu erweitern und ein Performance Marketing Experte zu werden!

Paid Social Expert*innen Quiz

Fülle das unten stehende Formular aus, um die Ergebnisse zu sehen
Um dein Ergebnis zu erfahren und am Gewinnspiel teilzunehmen bitte das Formular ausfüllen.

 

Das volle Potenzial des TikTok Creative Centers ausschöpfen

Das TikTok Creative Center toppt die Meta Ads Library in vielen Punkten 😱

Wer auf TikTok Werbung macht, muss das TikTok Business Creative Center unbedingt für sich verwenden. Und wenn du noch gar keine Werbung auf TikTok schaltest, solltest du das definitiv ab sofort tun.

TikTok ist nicht mehr nur etwas für tanzende Kids. Mit über 19,5 Millionen aktiven Benutzern pro Monat in Deutschland, Konten auf der ganzen Welt und Benutzern aus allen Lebensbereichen ist TikTok heute eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen. 

Aber wenn du neu bei TikTok-Ads bist, gibt es hilfreiche Tools mit Tipps und Tricks, um die besten TikTok-Ads zu erstellen. In diesem Beitrag geht es darum, mehr über diese Tools und die Verwendung beim Advertising deines Unternehmens auf TikTok zu erfahren, ganz nach dem Motto: Level up your business with TikTok Ads!

 

1. Was ist das TikTok Creative Center?

Das TikTok Creative Center ist eine kostenlose Website, die jedem mit einem TikTok Business-Konto zur Verfügung steht. Das Creative Center bietet Benutzern datengestützte Best Practices, um Anzeigen zu erstellen, die ihr volles Potenzial ausschöpfen, und bieten Einblicke in die neuesten Trends in allen Branchen auf TikTok. 

Wenn du beispielsweise in der Make-up-Branche tätig bist, kannst du die Trenderkennungsseite verwenden, um zu sehen, was andere Unternehmen in Ihrer Branche schalten, und diese Ads nach Ihren Kampagnenzielen filtern. Wenn du dir die Anzeigen mit guter Performance ansiehst, erhältst du ein klares Bild davon, was funktioniert und bei den Usern gut ankommt. Du kannst diese Informationen zu deinem eigenen Vorteil verwenden, deine eigenen Tests durchführen und sehen, was bei dir gut performt.

2. Nützliche Features:

Trend Intelligence

Hashtags 

Man kann nach den 100 neuesten Hashtags filtern, um die neuesten Hashtags zu finden und sie zu nutzen, bevor sie zu oft genutzt wurden und gesättigt sind. Klick in der Liste auf die Analysefunktion für jeden Hashtag, um dir den Zeitverlauf anzeigen zu lassen: wie lange der Hashtag beliebt ist und den aktuellen Prozentsatz der maximalen Zuschauerzahl. Außerdem wird angezeigt, ob er möglicherweise in den nächsten 7 Tagen viral geh   t. Auf diese Weise kannst du beurteilen, ob es sich noch lohnt, passende Videos zu den Hashtags aufzunehmen. 

 

Es zeigt auch Links zu ähnlichen Videos mit Hashtags, Einblicke in Altersgruppen und Interessen der Zuschauer, Top-Regionen für Hashtags, verwandte Hashtags und angesagte Creator, die diese Hashtags verwenden. Auf diese Weise kannst du bei der Verwendung bestimmter Hashtags strategischer vorgehen. 

 

Song Insights

Song Insights funktioniert ähnlich und bietet eine Liste der 100 besten Songs auf TikTok für ein bestimmtes Land. Beachte hier, dass diese Liste keine benutzergenerierten Sounds enthält. 

Du kannst auch nach den Top 100 der beliebtesten Songs und den Top Breakout Songs filtern, die die „am schnellsten wachsenden“ Songs sind. Auch hier hilft dir die Auswahl von Songs, die deutlich wachsen, anstatt Songs, die beliebt, aber rückläufig sind, dabei, im Trend zu bleiben.

 

Creators und TikTok Videos

Genauso wie bei den Hashtags und Songs, kann man sich auch die beliebtesten Creators der Plattform und TikTok Videos, die gerade im Trend sind anschauen und Inspiration für eigene TikToks sammeln.

 

Top-Ads

Die Top Ads-Funktion von Creative Center ist großartig und funktioniert ähnlich wie die Anzeigenbibliothek von Meta. 

Du kannst nach Standort, Branche und Kampagnenziel filtern, um mehr darüber zu erfahren, warum einige Anzeigen besser performen als andere. 

Wähle eine bestimmte Anzeige aus, um Leistungsdetails und eine Liste mit Schlüsselwörtern anzuzeigen, die für die Anzeigenverfolgung verwendet werden.

 

Audiobibliothek 

Die Wahl, welches Lied du für deinen Anzeigenhintergrund verwenden möchtest, ist wie ein Minenfeld. Nach dem aktuellen Urheberrechtsgesetz ist ein Großteil der Musik lizenziert.

TikTok hat diesen Teil der Anzeigenerstellung deutlich erleichtert, indem es eine eigene Liste mit vorab genehmigter Musik erstellt hat, die im Hintergrund deiner Anzeige verwendet werden kann, ohne dass du dir Sorgen machen musst, dass sie entfernt wird. 

Es stehen hunderttausende Songs und Soundeffekte zur Auswahl. Sie sind auch in empfohlene Wiedergabelisten organisiert, sodass du Songs finden kannst, die inhaltlich gut zu der Anzeige passen.

 

Creative Tools

Video Editor

Mit dem TikTok Video-Editor erhältst du Zugriff auf diverse Bearbeitungsfunktionen im TikTok Ads-Manager, Videos können in nur vier Schritten erstellt und danach sofort genutzt werden:

  1. ​Tool aufrufen 
  2. ​Elemente zur Timeline hinzufügen 
  3. ​Filmmaterial bearbeiten 
  4. ​Video in der Vorschau ansehen und erstellen

 

Video Vorlagen

Das Tool “Video Vorlagen” macht das Erstellen von Videoanzeigen schneller, besser und einfacher als je zuvor. Du kannst ganz einfach eine Videoanzeige erstellen, indem du eine Vorlage im Creative Center auswählst und deine eigenen Fotos, Texte und Logos einfügst. 

 

Macht in die Hände von Experten 

Tatsächlich erleichtert das TikTok Creative Center die Werbung auf TikTok für die breite Öffentlichkeit. Aber was gute Werbeanzeigen wirklich auszeichnet, liegt in den Händen von ausgebildeten, erfahrenen Advertisern wie uns. 

Wir können Creative Center-Informationen und -Funktionen in Kombination mit anderen Analysedaten verwenden, um die besten TikTok-Werbekampagnen für dein Unternehmen zu erstellen und endlich deine Unternehmensziele zu erreichen!

Kontaktiere uns noch heute für weitere Informationen – lass uns zusammenarbeiten!

5 Schritte zur perfekten Nutzung der Meta Ads Library

Ich wette, du kennst das: Du sitzt vor deinem leeren Dokument und es wollen sich einfach keine genialen und atemberaubenden Ergebnisse aus der Kreativblase deines Gehirns auf den Bildschirm ergießen. Um diese Blockade zu lösen und das Künstlerrad wieder ans Laufen zu bekommen, kann ich dir immer empfehlen: Guck, was andere machen! Man muss das Rad nämlich nicht neu erfinden – es reicht, es einfach nur wieder etwas aufzupumpen und anzuschubsen. Dafür gibt es kaum einen besseren Ort, als die magische Meta Ads Library! Hier kannst du dich nicht nur inspirieren lassen, sondern auch hervorragend deine direkte Konkurrenz analysieren.

An sich ist die Verwendung der Ads Library recht selbsterklärend. Trotzdem nutzen viele Advertiser nicht das volle Potenzial. Ich zeige dir also einmal in 5 einfachen Schritten, wie du das meiste aus deiner Recherche rausholst.

 

1. Öffne die Ads Library

Die Ads Library ist eine frei zugängliche Plattform und findest du unter:

Pro Tipp: Ich empfehle dir, für deine Recherche auf Facebook eingeloggt zu sein, damit die Plattform auf dein Alter zugreifen kann. Ansonsten kannst du keine Anzeigen sehen, die an Zielgruppen 18+ gerichtet sind. Außerdem solltest du deinen Ad-Blocker deaktivieren.

 

 

2. Land & Kategorie wählen

Bevor du mit deiner Suche starten kannst, musst du deine Suche genauer definieren. Du hast hier zuerst die Möglichkeit, ein Land auszuwählen, in dem die Ads ausgespielt werden. Das kann zum Beispiel sehr hilfreich sein, wenn du dich von Ad Copies und Formulierungen auf den Creatives inspirieren lassen möchtest. Alternativ kannst du auch “Alle” wählen, um die Ergebnisse zu maximieren. Je nachdem, welches Land du wählst, kannst du auch die Kategorie der Werbeanzeigen eingrenzen. In Deutschland sind das: 

  • Alle Werbeanzeigen
  • Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch relevanten Themen
  • Immobilien
  • Jobangebote
  • Kredite

 

Pro Tipp: Hier empfehle ich für den Start deiner Suche, immer alle Werbeanzeigen zu wählen, da nicht garantiert ist, dass immer alle Anzeigen auch mit der entsprechenden Kategorie gekennzeichnet sind. Sollten die Suchergebnisse später zu unspezifisch sein, kannst du sie immer noch eingrenzen. 

 

3. Suche nach eine Marke oder einem Keyword

Du kannst in der Meta Ads Library auf zwei verschiedene Arten suchen, je nachdem, worum es dir bei deiner Suche geht. Wenn du dich vor allem auf deine Konkurrenz konzentrieren möchtest, kannst du nach einer spezifischen Marke oder nach einem spezifischen Unternehmen suchen. 

 

Im Dropdown Menü erscheint eine Liste mit allen Marken/Unternehmen, die du auswählen kannst. Wenn du eine der Seiten anklickst, werden dir alle Werbeanzeigen angezeigt, die aktuell über diese Seite ausgespielt werden. Bei größeren Marken kann es passieren, dass diese für verschiedene Länder auch verschiedene Seiten hat, sodass du hier die einzelnen Seiten ansehen musst, um wirklich alles sehen zu können. 

 

Wenn es hauptsächlich dein Ziel ist, Inspiration zu finden, kannst du ganz einfach nach einzelnen Keywords suchen, wie z.B. “ledertaschen”. 

 

Pro Tipp: Seit Januar 2019 ist es möglich, nach exakten Formulierungen zu suchen. Setze hierzu einfach Anführungszeichen um deine Keywords, um Anzeigen mit genau dieser Wortfolge angezeigt zu bekommen. 

 

4. Filtere deine Suche

Seit diesem Jahr hast du neben Land und Kategorie eine große Auswahl an zusätzlichen Filtermöglichkeiten für deine Ads Suche. So kannst du zum Beispiel genau sehen, wann deine Konkurrenz ihre Ads schaltet, welche Plattformen sie nutzen und welches Ad Format sie dabei wählen. 

 

Aktiv-Status: Hier siehst du, welche Ads aktuell an die Nutzer*innen ausgespielt werden oder nicht. Du kannst also auch inaktive Ads sehen, allerdings werden diese nicht für immer in der Ads Library angezeigt. Wenn du dir Ads auf längere Zeit speichern möchtest, kannst du das entweder über verschiedene Tools machen oder du legst dir selber eine Übersicht an. Hier kannst du mit Screenshots arbeiten oder auch Videos herunterladen.

 

Impressionen nach Datum: Über diesen Filter kannst du sehen, in welchem Zeitraum eine Ad ausgespielt wurde und ob diese Ad erfolgreich war. Wenn du zum Beispiel einen Zeitraum von 3 Monaten eingibst und mit dem Aktiv-Status Filter kombinierst, bekommst du nur Ads angezeigt, die über diesen gesamten Zeitraum aktiv liefen. Das zeigt, dass diese Werbeanzeige entweder erfolgreich für das Unternehmen lief oder sie kein Problem damit haben, Geld zu verbrennen. 

 

Medienart: Über diesen Filter kannst du das Format der Creatives spezifizieren:

  • Bilder: Bilder mit keinem oder wenig Text
  • Memes: Bilder mit Text (enthalten dein Keyword)
  • Bilder & Memes: Kombinieren die ersten beiden Filteroptionen
  • Videos: Videos, die im Video Transkript oder Ad Copy enthalten
  • Kein Bild oder Video: Werbeanzeigen, die nur aus Text bestehen, was sehr selten vorkommt

 

Werbetreibender: Diese Option siehst du nur dann, wenn eine Keyword Suche machst und dir nur die Anzeigen von bestimmten Werbetreibenden anzeigen lassen willst. 

 

Plattform: Diese Filteroption lässt dich die Suchergebnisse auf die einzelnen Plattformen wie Facebook, Instagram, Audience Network und Messenger eingrenzen. 

 

Sprache: Hier kannst du ganz einfach die Sprache der Werbeanzeigen einstellen. Sollte eine Anzeige mehrere Sprachen enthalten, wird diese nicht mehr angezeigt, sobald du den Filter nutzt. 

 

5. Analysiere die Ad Creatives:

Woher weiß ich, wann eine Ad erfolgreich läuft? Sieh dir dazu am besten an, seit wann die Anzeige ausgeliefert wird. Wenn dieses schon etwas zurückliegt, kannst du davon ausgehen, dass die Werbetreibenden damit zufrieden sind.

 

Wo werden die Anzeigen ausgespielt? Hinter “Plattformen” werden dir alle Plattformen angezeigt, auf denen die Anzeigen laufen. Hierüber kannst du unter anderem auch Schlüsse über die Zielgruppe und das Format ziehen.

 

Welche Zielgruppe soll erreicht werden? Viele Unternehmen nutzen als Tracking zusätzliche UTM-Parameter. Wenn du also beispielsweise im Link Paramater wie “utm_campaign=mof-retargeting” siehst, kannst du davon ausgehen, dass es sich hier um eine Retargeting Ad im Mofu handelt. 

Wir hoffen, diese Insights werden dir bei der Nutzung der Meta Ads Library helfen und freuen uns auf dein Feedback und das Teilen dieses Artikels!

Detailliertere Beitrags-Insights in Facebook Gruppen

Seit Jahren warten viele Gruppenbetreiber darauf. Jetzt sind sie endlich. Details zur Reichweite und weiteren Kennzahlen für jeden einzelnen Beitrag.

Damit ihr leichter herausfinden könnt, welche Reichweite eure Beiträge haben und welche Beiträge die meisten Interaktionen erhalten, beginnt Facebook jetzt damit, detailliertere Kennzahlen auf Beitragsebene zu testen.

Screenshot der neuen Statistiken im Detail in der Desktop Ansicht @Jakob Strehlow

In den kommenden Wochen werden die Beitrags-Insights in Gruppen getestet. Sobald sie verfügbar sind, findet ihr diese folgendermaßen:
    1. Geht in eurer Gruppe zum Bereich „Diskussion“.
    2. Wählt einen Beitrag aus und klickt daneben auf den Link „Insights ansehen“.
    3. Ihr werdet dann zur Übersicht der Insights speziell für diesen Beitrag geleitet.
Hier noch ein paar wichtige Hinweise:
  • Diese Funktion ist nur für Administratoren aktiviert, nicht für Moderatoren oder Mitglieder.
  • Für jeden Beitrag werden euch folgende wichtige Kennzahlen angezeigt:
  • Reichweite – die Anzahl der Personen, die den Beitrag gesehen haben. Bei öffentlichen Gruppen auch erreichte Nicht-Mitglieder.
  • Impressionen – die Anzahl der Aufrufe eines Beitrags (hier zählen auch mehrere Aufrufe der gleichen Person)
  • Interaktionen – die Anzahl der Interaktionen zu deinem Beitrag
  • im Reiter „Sonstiges“ könnt ihr außerdem sehen, wie oft ein Beitrag verborgen wurde, dem Administrator gemeldet wurde, als Spam gemeldet wurde und wie oft die Funktion nicht mehr abonnieren ausgewählt wurde.
Anzahl der aktiven Mitglieder in der Gruppe zum Zeitpunkt eines Beitrags, einer der Schlüsselfaktoren für Reichweite und Interaktionen. Eine Person wird in einer Gruppe als aktiv angesehen, wenn sie in den letzten 28 Tagen Gruppeninhalte in der Gruppe oder über den News Feed angesehen hat.
Diese neue Funktion wird sowohl mobil als auch auf dem PC/Desktop verfügbar sein.
Wir hoffen, diese Insights werden euch bei der Weiterentwicklung eurer Community helfen und freuen uns auf euer Feedback und wenn ihr diesen Artikel teilt!

Anonyme Beiträge in Facebook Gruppen

Auf der Facebook Konferenz F8 Anfang 2019 wurde erstmals über die Privatsphärefunktion, über die ein Mitglied einen Administrator darum bitten kann, etwas in seinem Namen zu posten, berichtet. So kann ein Mitglied einen Beitrag mit sensiblen Inhalten posten, ohne anderen Gruppenmitgliedern seine Identität preiszugeben. Nun habe ich diese Funktion in einem Gruppen entdeckt, jedoch nicht in Gesundheitsgruppen, sondern Gruppen zum Thema Kindererziehung.

Wer bei Facebook nach Kindererziehung sucht, bekommt diesen Short-Cut angezeigt.

In einem Artikel vom 23. April 2019 heißt es:

Gesundheits-Support: Wie auf der F8 angekündigt, ist eines der Tools der Gruppenart „Gesundheits-Support“, dass Mitglieder einen Gruppenadministrator darum bitten können, etwas in ihrem Namen zu posten. So können sie Beiträge mit sensiblen Inhalten veröffentlichen, ohne ihre Identität preiszugeben.

Diese Funktion befand sich zu dem Zeitpunkt in einem sehr frühen Teststadium. Mir sind bis heute keine Gesundheitsgruppen im DACH Bereich unter die Augen gekommen. Kennt ihr welche, dann schreibt es gerne in die Kommentare.

Folgende Screenshots zeigen den Ablauf und die Funktion zur Erstellung eines anonymen Postings, sofern diese Funktion in der entsprechenden Facebook Gruppe vorhanden ist.

 

Wenn du in einer Gruppe mit dieser Funktion bist, bekommst du diese Benachrichtigung in der Gruppe.

 

 

Im zweiten Schritt klickst du auf den Reiter „Ohne Namen posten“.

 

 

Dort verfasst du nun deinen Beitrag.

Im Anschluss wirst du nochmal gefragt, ob du es so einreichen möchtest. Die Administratoren und Moderatoren der jeweiligen Gruppe können deinen echten Facebook Namen sehen. Erst bei Veröffentlichung wird dieser anonymisiert.

 

Die Administratoren oder Moderatoren sehen nun deinen Beitrag und müssen ihn freigeben. Als Mitglied hast du folgende Ansicht.

So sieht der fertige Beitrag in der Gruppe dann aus. Über den „Mehr dazu“ Button gelangt ihr zu einem Pop-Up.

Das Pop-Up sieht so aus und biete nochmals Informationen zu dem Beitragsformat an. Über einen Klick auf den blauen Button kann jeder weitere Nutzer einen anonymen Beitrag erstellen.

Ihr wollt anonym in dem Beitrag kommentieren? Auch das geht, sofern ihr diesen Beitrag erstellt habt.

 

Wann diese Funktion für alle Gruppen ausgerollt wird und ob überhaupt bleibt abzuwarten. Derzeit steht diese Funktion wohl nur ausgewählten Gruppen zum testen zur Verfügung. Auch ist derzeit nicht klar, ob es sich bei der hier vorgestellten Funktion um die auf der F8 für Gesundheits-Support-Gruppen vorgestellten Funktion handelt, oder eine extra Funktion für Gruppen mit dem Thema Kindererziehung.

Was haltet ihr von der Funktion? Habt ihr sie selber schon getestet? Schreib es mir gerne in die Kommentare!